Orcas – aus eins macht drei

24. April 2010 Keine Kommentare

Genetische Untersuchungen zeigen drei unterschiedliche Orca-Arten

bb273786-b14f-49bb-961c-b316c0182cb2 Dänische und amerikanische Forscher haben bei genetischen Analysen von 139 Gewebeproben aus unterschiedlichen Regionen entdeckt, dass der Orca oder Schwertwal  offenbar in mindestens drei unterschiedliche Arten unterteilt werden muss. Die drei Arten unterscheiden sich nicht nur wie bisher bekannt in ihrer Lebensweise und -raum, sondern weichen auch genetisch voneinaner ab. Diese Unterschiede sind nach diesen Untersuchungen größer als es die leichten optischen Unterschiede der einzelnen Arten bisher vermuten ließen.

Die Abstammungslinie der im östlichen Nordpazifik lebenden Art hat sich danach wohl bereits vor etwa 700.000 Jahren von den anderen Gruppen abgespaltet. Die anderen beiden neu identifizierten Arten leben in den südlichen Ozeanen rund um die Antarktis und entwickeln sich seit etwa 150.000 Jahren eigenständig.

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GEO Wissenstest: Wale

17. April 2010 Keine Kommentare

Wie schwer ist das Herz eines Blauwals? Welche Walart kommt an Nord- und Ostsee vor? Wie alt werden Grönlandwale? Auf Geo.de können Sie Ihr Wissen jetzt testen!

zum Wissenstest auf Geo.de

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Gestörter Walgesang der Buckelwale

14. April 2010 Keine Kommentare

Buckelwal (Megaptera novaeangliae) Buckelwale müssen gegen Meereslärm ankämpfen

Ist es Buckelwalen zu laut, hauen sie auf den Putz. Forscher haben die Kommunikation der Meeresriesen untersucht und festgestellt: Je weniger ihr Gesang im Meer zu hören ist, desto mehr unterhalten sie sich mit ihren Finnen. Das scheint notwendig, denn der Krach in den Ozeanen nimmt weiter zu.

→ weiter zum Artikel auf Spiegel Online

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Buckelwale retten Robben vor Orca-Angriffen

30. Dezember 2009 Keine Kommentare

Forscher vermuten als Grund für das Verhalten eine Art Mutterinstinkt gegenüber den kleineren Meeressäugern.

Links:

Weitere Infos hier zu Buckelwalen.

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    See-Elefanten: Wahrhaft tiefer Schlaf (Geo)

    30. Dezember 2009 Keine Kommentare

    Ruhe finden Nördliche See-Elefanten meist erst viele Meter unter der Meeresoberfläche.

    Link: http://www.geo.de/GEO/natur/tiere/62682.html

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    Grindwale in Neuseeland verendet

    29. Dezember 2009 Keine Kommentare

    Innerhalb von kurzer Zeit sind in Neuseeland zwei Gruppen Grindwale gestrandet. Vor der Halbinsel Coromandel wurden 43 Meeressäuger entdeckt und von Tierschützer und Touristen zunächst mit nassen Tüchern bedeckt. Am Sonntag konnte die Flut genutzt werden, um sie wieder aufs offene Meer zu bringen. Dies gelang nur teilweise und für 20 Tiere kam jeder Hilfe zu spät.

    Weiter südlich wurde ebenfalls eine Gruppe gestrandeter Grindwale mit 105 Tieren entdeckt. Beim Eintreffen von Tierschützern waren nur noch ca. 30 Tiere am Leben, für die es jedoch keine Chance mehr gab. Alle Tiere wurden eingeschläfert.

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    Schwertwal tötet Tiertrainer im Loro Park auf Teneriffa

    25. Dezember 2009 Keine Kommentare

    (Hagen-Westf./Teneriffa) Der Orca-Dompteur Alexis Martinez (29) ist während einer Trainingseinheit mit Schwertwalen im „Loro-Parque“, dem größten Tierpark der Kanaren, ums Leben gekommen. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest.

    Es wird von einem Angriff der Orcas berichtet, der dem Tiertrainer zum Verhängnis wurde. Vermutlich wurde Alexis Martinez von einem der Orcas beim Training unter Wasser angegangen und dabei so schwer verletzt, dass er in dem künstlichen Becken ertrunken ist. Sofortige Wiederbelebungsversuche verliefen erfolglos, sodass im örtlichen Krankenhaus nur noch der Tod des Trainers festgestellt werden konnte. An der Trainingseinheit nahmen noch sechs weitere Tiertrainer teil.

    Der 29-jährige betreute bereits seit Ende 2007 im Loro Park die Schwertwale zusammen mit anderen Trainern. Die Show mit den Schwertwalen bietet der Park seit knapp vier Jahren seinen Besuchern an. Bereits im Oktober 2007 war es zu einem schweren Zwischenfall mit der deutschen Tiertrainerin Claudia Vollhardt gekommen. Nach einem Zusammenstoß mit einem der Killerwale war Vollhardt von einem der Tiere auf den zwölf Meter tiefen Beckenboden gezogen worden und erlitt dabei eine Lungenquetschung und einen Unterarmbruch. Sie konnte noch rechtzeitig von Trainerkollegen geborgen werden und überlebte.

    Die deutsche Meeresumweltschutz-Organisation „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF) hatte die Wal- und Delfinanlage und die Lebenssituation der Meeressäuger in der Gefangenschaft des Loro-Parks schon im Sommer 2007 überprüft. Dabei wurde bereits massive Kritik an der nichtartgerechten Haltung der Wale und Delfine vom Vorsitzenden des WDSF, Jürgen Ortmüller, geäußert. Aufgrund des sensiblen Sonarsystems der Tiere sei ein zufälliger Zusammenstoß mit den Trainern eigentlich ausgeschlossen, meinte das WDSF. Das Wildverhalten der Orcas sei allerdings sehr ausgeprägt und somit ein Angriff in den relativ kleinen Betonbecken vorprogrammiert, zumal die Tiere in Gefangenschaft permanentem Stress durch die lautstarken Shows mit mehreren tausend Zuschauern ausgesetzt seien.

    Das WDSF hatte bereits in 2007 nach dem damaligen Unfall von dem deutschen Leiter des Parks, Wolfgang Kiessling, gefordert, die Wal- und Delfinbecken sofort und dauerhaft zu schließen, um weitere Unfälle zu vermeiden (s.a. www.openpr.de/news/163368/Killerwale-sollen-nach-beinah-toedlich) . WDSF-Geschäftsführer Ortmüller will Strafanzeige gegen den Kiessling stellen, weil nach seiner Ansicht, der jetzt tödliche Unfall vermeidbar gewesen sei.

    Artikel von pr-inside.com

    Presse-Information:
    Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*
    gemeinnützige Meeressäuger-Umweltgesellschaft
    gUG (haftungsbeschränkt)

    Möllerstr. 19
    D-58119 Hagen

    Kontakt-Person: Jürgen Ortmüller
    WDSF-Geschäftsführer
    Telefon: 01512 4030 952
    E-Mail: e-Mail

    Web: www.wdsf.eu

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    Wale vor Kapstadt gestrandet

    31. Mai 2009 Keine Kommentare

    Kleiner Schwertwal Am Samstag morgen sind aus bisher noch nicht bekannten Gründen am Strand von Kommetjie nahe Kapstadt dutzende Kleine Schwertwale (Pseudorca crassidens) gestrandet. Südafrikanische Rettungskräfte und Wissenschaftler versuchten meist vergeblich die bis sechs Meter langen und über zwei Tonnen schweren Wale mit Baumaschinen wieder ins offene Wasser zu bringen. Die meisten Tiere drehten jedoch sofort wieder um und schwammen zurück zum Strand.

    Nachdem schon ca. zehn Wale verendet waren und eine Rettung der anderen Tiere aussichtslos war, entschlossen sich Wissenschaftler vor Ort die Tiere einzuschläfern, um ihnen weitere Qualen zu ersparen.

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    4 Elements Challenge: Todesgefahr für Schweinswale!!!

    26. Mai 2009 Keine Kommentare

    Rücksichtslose Speedboot-Rallye gefährdet Schweinswalbabys und ihre Mütter

    Vom 3. bis 4. Juli soll in der Eckernförder Bucht die Speedboot-Spaßveranstaltung „4 Elements Challenge“ stattfinden.

    Dann werden 16 Taucher auf 4 mit 250 PS-Außenbordern ausgerüsteten RIBs (Festrumpfschlauchboote) mit ohrenbetäubendem Lärm und ohne Rücksicht auf Verluste – nur zum eigenen Vergügen – mitten durch eines der wichtigsten Aufzuchts- und Fortpflanzungsgebiete der vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswale, genau während deren Wurf- und Säugezeit rasen. Die Boote erreichen Geschwindigkeiten von ca. 50 Knoten (92 km/h). Bei diesen Geschwindigkeiten hat weder der Bootslenker eine Chance einem auftauchenden Schweinswal auszuweichen, noch haben die kleinen und langsam schwimmenden Schweinswalbabys oder ihre Mütter eine Chance, vor den heranrasenden Booten wegzutauchen.

    Die „4 Elements Challenge“ ist eine sinnlose, für die Meeresumwelt schädliche und die gefährdeten Ostsee-Schweinswale höchst gefährliche Spaßveranstaltung und aus ökologischen Gründen eindeutig abzulehnen!

    Weitere Informationen zu der Online-Protestaktion finden Sie hier auf der Webseite der GRD.

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    WWF: Öl-Multis bedrohen Grauwale

    23. April 2009 Keine Kommentare

    Öl-Konzerne bedrohen die letzten 130 Westpazifischen Grauwale. / BP und Exxon verweigern Gespräche mit Expertengruppe.

    20080401-_mg_2561.jpg Vor der Ostküste der russischen Insel Sachalin geraten die letzten rund 130 Westpazifischen Grauwale zunehmend unter Druck, denn dort entsteht derzeit das weltweit größte Öl- und Gasförderprojekt. Erste Folgen sind bereits absehbar: Im vergangenen Jahr wurden deutlich weniger Grauwale gezählt als üblich. Der WWF fordert von den beteiligten Konzernen – Exxon, Shell, Gazprom, BP und Rosneft – ihre Entwicklungsvorhaben zu stoppen, bis eine Expertengruppe den Einfluss auf die Wale beurteilt und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise herausgegeben hat. Das Gremium trifft sich am 21. April in Genf, um neu gewonnene Daten auszuwerten und über Schutzmaßnahmen zu beraten. Exxon, BP und der russische Rosneft-Konzern lehnten im Vorfeld eine Teilnahme an der Konferenz ab. Zur internationalen BP Group gehört auch die bekannte Tankstellenkette Aral. Exxon, das derzeit umsatzstärkste US-Unternehmen, ist in Deutschland vor allem mit seiner Marke Esso bekannt.

    „Exxon, Rosneft und BP weigern sich, überhaupt mit den Wissenschaftlern zu sprechen. Sie erkennen das Gremium nicht als Dialogpartner an“, kritisiert Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. Da alle Gesprächsangebote und Vorschläge bisher ignorieret wurden, hofft der WWF jetzt auf den Druck von Politik und Öffentlichkeit. Eine international koordinierte E-Mail-Aktion an die Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden der Konzerne fordert einen sofortigen Stopp aller Baumassnahmen zur Öl- und Gasförderung in den Gewässern vor Sachalin. „Die Mail-Kampagne soll den betreffenden Mineralölkonzernen klar machen, dass die Verbraucher und Kunden einen Schutz der Grauwale wollen“, sagt der WWF-Walexperte Volker Homes. Bisher hätten sich knapp 15.000 Bürger an der Aktion beteiligt.

    Die Grauwale im Westpazifik galten in den 1970er Jahren bereits als ausgestorben. Die wiederentdeckten rund 130 Tiere sind die letzten ihres Bestandes. Zunehmender Schiffsverkehr und Unterwasserlärm, als Folge der Großprojekte, mache den Tieren zu schaffen. Nachweislich änderte sich das Verhalten der Wale in den betroffenen Gewässern. Die gigantischen Meeressäuger kommunizieren und orientieren sich per Schallwellen. Daher reagieren sie auch äußerst sensibel auf Lärmbelastung. So fanden Wissenschaftler und Walbeobachter heraus, dass sich die Tiere während der Konstruktionsphasen signifikant weniger in dieser Region aufhielten, obwohl hier ihre wichtigsten Nahrungsgründe liegen.

    Pressemitteilung von WWF Deutschland.

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