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Grindwale in Neuseeland gestrandet

An Strand von Farewell Spit auf der neuseeländischen Südinsel sind mehrere Grindwale gestandet. 12 Tiere, darunter auch mehrere Jungtiere, sind schon verendet. 15 weitere Tiere konnten nach Medienberichten von Helfern wieder ins tiefere Wasser der Golden Bay gebracht werden. Da sich die Tiere weiterhin gefährlich nahe am Stand aufhalten und die Flut bald einsetzt, sind sie allerdings noch nicht außer Gefahr und werden deshalb von der Umweltbehörde per Flugzeug beobachtet.

An ähnlicher Stelle stranden immer wieder Grindwale. So gab es vor zwei Jahre erst eine Massenstrandung mit 178 Tiere und 1993 konnten ca. 100 Wale nach einer Strandung wieder gerettet werden.

Die Gründe für solche Massenstrandungen sind noch weitgehend ungeklärt und vermutlich auch von Fall zu Fall verschieden. An Stellen wie hier in Farewell Spit, wo häufig Strandungen beobachtet werden, scheinen geografische Bedingungen dies zu begünstigen. Auch sind vermutlich Erkrankungen, bei denen das Leittier die Orientierung verlieren kann, mit daran beteiligt. Aufgrund mehrerer beobachteter Fälle ist relativ sicher, dass niederfrequente Sonargeräte des Militärs zum Aufspüren von U-Booten zu Schäden am Innenohr von Walen und zu Orientierungslosigkeit führen kann.

Update: Nach Angaben von Helfern vor Ort sollen bisher mindestens 15 Grindwale gestrandet sein. Außerdem hält sich eine weitere Gruppe mit ca. 30 Tieren in dem Gebiet und es besteht die Gefahr, dass diese Tiere auch stranden. Zusätzlich behindert stürmisches Wetter die Arbeiten der Helfer bei den Versuchen, die Tiere wieder ins tiefere Wasser zu bringen.


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