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200 Wale vor Australien gestrandet (Update)

Gestern Nacht sind an einem Strand der Insel King Island zwischen dem australischen Festland und Tasmanien etwa 200 Wale (hauptsächlich Grindwale und einige Delfine) gestrandet. Erste eingetroffene Helfer berichten, dass nur noch 60 der gestrandeten Tiere leben. Tierschützer und Anwohner versuchen die Tiere feucht zu halten und bis zum Eintreffen der Flut vor der Austrocknung zu schützen.

Die Gründe für die Strandung sind noch unklar. Auch wenn die Zahl der gestrandeten Tiere ziemlich hoch ist, kommt es leider immer wieder vor, dass sich Wale in seichtes Gewässer verirren und stranden.


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Update: Der unermütliche Einsatz der Helfer wurde zumindest teilweise belohnt. Wie der Wildhüter Chris Arthur berichtet, konnten 54 der gestrandeten Wale und Delfine bei einsetzender Flut wieder ins offene Wasser gebracht werden. Alle Tiere wurden laut Behörden mit Peilsendern versehen, sodass ihr Standort eine Weile verfolgt werden kann.

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