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Archiv für die Kategorie ‘Walschutz’

Schwertwal tötet Tiertrainer im Loro Park auf Teneriffa

25. Dezember 2009 Keine Kommentare

(Hagen-Westf./Teneriffa) Der Orca-Dompteur Alexis Martinez (29) ist während einer Trainingseinheit mit Schwertwalen im „Loro-Parque“, dem größten Tierpark der Kanaren, ums Leben gekommen. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest.

Es wird von einem Angriff der Orcas berichtet, der dem Tiertrainer zum Verhängnis wurde. Vermutlich wurde Alexis Martinez von einem der Orcas beim Training unter Wasser angegangen und dabei so schwer verletzt, dass er in dem künstlichen Becken ertrunken ist. Sofortige Wiederbelebungsversuche verliefen erfolglos, sodass im örtlichen Krankenhaus nur noch der Tod des Trainers festgestellt werden konnte. An der Trainingseinheit nahmen noch sechs weitere Tiertrainer teil.

Der 29-jährige betreute bereits seit Ende 2007 im Loro Park die Schwertwale zusammen mit anderen Trainern. Die Show mit den Schwertwalen bietet der Park seit knapp vier Jahren seinen Besuchern an. Bereits im Oktober 2007 war es zu einem schweren Zwischenfall mit der deutschen Tiertrainerin Claudia Vollhardt gekommen. Nach einem Zusammenstoß mit einem der Killerwale war Vollhardt von einem der Tiere auf den zwölf Meter tiefen Beckenboden gezogen worden und erlitt dabei eine Lungenquetschung und einen Unterarmbruch. Sie konnte noch rechtzeitig von Trainerkollegen geborgen werden und überlebte.

Die deutsche Meeresumweltschutz-Organisation „Wal- und Delfinschutz-Forum“ (WDSF) hatte die Wal- und Delfinanlage und die Lebenssituation der Meeressäuger in der Gefangenschaft des Loro-Parks schon im Sommer 2007 überprüft. Dabei wurde bereits massive Kritik an der nichtartgerechten Haltung der Wale und Delfine vom Vorsitzenden des WDSF, Jürgen Ortmüller, geäußert. Aufgrund des sensiblen Sonarsystems der Tiere sei ein zufälliger Zusammenstoß mit den Trainern eigentlich ausgeschlossen, meinte das WDSF. Das Wildverhalten der Orcas sei allerdings sehr ausgeprägt und somit ein Angriff in den relativ kleinen Betonbecken vorprogrammiert, zumal die Tiere in Gefangenschaft permanentem Stress durch die lautstarken Shows mit mehreren tausend Zuschauern ausgesetzt seien.

Das WDSF hatte bereits in 2007 nach dem damaligen Unfall von dem deutschen Leiter des Parks, Wolfgang Kiessling, gefordert, die Wal- und Delfinbecken sofort und dauerhaft zu schließen, um weitere Unfälle zu vermeiden (s.a. www.openpr.de/news/163368/Killerwale-sollen-nach-beinah-toedlich) . WDSF-Geschäftsführer Ortmüller will Strafanzeige gegen den Kiessling stellen, weil nach seiner Ansicht, der jetzt tödliche Unfall vermeidbar gewesen sei.

Artikel von pr-inside.com

Presse-Information:
Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)*
gemeinnützige Meeressäuger-Umweltgesellschaft
gUG (haftungsbeschränkt)

Möllerstr. 19
D-58119 Hagen

Kontakt-Person: Jürgen Ortmüller
WDSF-Geschäftsführer
Telefon: 01512 4030 952
E-Mail: e-Mail

Web: www.wdsf.eu

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Wale vor Kapstadt gestrandet

31. Mai 2009 Keine Kommentare

Kleiner Schwertwal Am Samstag morgen sind aus bisher noch nicht bekannten Gründen am Strand von Kommetjie nahe Kapstadt dutzende Kleine Schwertwale (Pseudorca crassidens) gestrandet. Südafrikanische Rettungskräfte und Wissenschaftler versuchten meist vergeblich die bis sechs Meter langen und über zwei Tonnen schweren Wale mit Baumaschinen wieder ins offene Wasser zu bringen. Die meisten Tiere drehten jedoch sofort wieder um und schwammen zurück zum Strand.

Nachdem schon ca. zehn Wale verendet waren und eine Rettung der anderen Tiere aussichtslos war, entschlossen sich Wissenschaftler vor Ort die Tiere einzuschläfern, um ihnen weitere Qualen zu ersparen.

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4 Elements Challenge: Todesgefahr für Schweinswale!!!

26. Mai 2009 Keine Kommentare

Rücksichtslose Speedboot-Rallye gefährdet Schweinswalbabys und ihre Mütter

Vom 3. bis 4. Juli soll in der Eckernförder Bucht die Speedboot-Spaßveranstaltung „4 Elements Challenge“ stattfinden.

Dann werden 16 Taucher auf 4 mit 250 PS-Außenbordern ausgerüsteten RIBs (Festrumpfschlauchboote) mit ohrenbetäubendem Lärm und ohne Rücksicht auf Verluste – nur zum eigenen Vergügen – mitten durch eines der wichtigsten Aufzuchts- und Fortpflanzungsgebiete der vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswale, genau während deren Wurf- und Säugezeit rasen. Die Boote erreichen Geschwindigkeiten von ca. 50 Knoten (92 km/h). Bei diesen Geschwindigkeiten hat weder der Bootslenker eine Chance einem auftauchenden Schweinswal auszuweichen, noch haben die kleinen und langsam schwimmenden Schweinswalbabys oder ihre Mütter eine Chance, vor den heranrasenden Booten wegzutauchen.

Die „4 Elements Challenge“ ist eine sinnlose, für die Meeresumwelt schädliche und die gefährdeten Ostsee-Schweinswale höchst gefährliche Spaßveranstaltung und aus ökologischen Gründen eindeutig abzulehnen!

Weitere Informationen zu der Online-Protestaktion finden Sie hier auf der Webseite der GRD.

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WWF: Öl-Multis bedrohen Grauwale

23. April 2009 Keine Kommentare

Öl-Konzerne bedrohen die letzten 130 Westpazifischen Grauwale. / BP und Exxon verweigern Gespräche mit Expertengruppe.

20080401-_mg_2561.jpg Vor der Ostküste der russischen Insel Sachalin geraten die letzten rund 130 Westpazifischen Grauwale zunehmend unter Druck, denn dort entsteht derzeit das weltweit größte Öl- und Gasförderprojekt. Erste Folgen sind bereits absehbar: Im vergangenen Jahr wurden deutlich weniger Grauwale gezählt als üblich. Der WWF fordert von den beteiligten Konzernen – Exxon, Shell, Gazprom, BP und Rosneft – ihre Entwicklungsvorhaben zu stoppen, bis eine Expertengruppe den Einfluss auf die Wale beurteilt und Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise herausgegeben hat. Das Gremium trifft sich am 21. April in Genf, um neu gewonnene Daten auszuwerten und über Schutzmaßnahmen zu beraten. Exxon, BP und der russische Rosneft-Konzern lehnten im Vorfeld eine Teilnahme an der Konferenz ab. Zur internationalen BP Group gehört auch die bekannte Tankstellenkette Aral. Exxon, das derzeit umsatzstärkste US-Unternehmen, ist in Deutschland vor allem mit seiner Marke Esso bekannt.

„Exxon, Rosneft und BP weigern sich, überhaupt mit den Wissenschaftlern zu sprechen. Sie erkennen das Gremium nicht als Dialogpartner an“, kritisiert Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. Da alle Gesprächsangebote und Vorschläge bisher ignorieret wurden, hofft der WWF jetzt auf den Druck von Politik und Öffentlichkeit. Eine international koordinierte E-Mail-Aktion an die Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzenden der Konzerne fordert einen sofortigen Stopp aller Baumassnahmen zur Öl- und Gasförderung in den Gewässern vor Sachalin. „Die Mail-Kampagne soll den betreffenden Mineralölkonzernen klar machen, dass die Verbraucher und Kunden einen Schutz der Grauwale wollen“, sagt der WWF-Walexperte Volker Homes. Bisher hätten sich knapp 15.000 Bürger an der Aktion beteiligt.

Die Grauwale im Westpazifik galten in den 1970er Jahren bereits als ausgestorben. Die wiederentdeckten rund 130 Tiere sind die letzten ihres Bestandes. Zunehmender Schiffsverkehr und Unterwasserlärm, als Folge der Großprojekte, mache den Tieren zu schaffen. Nachweislich änderte sich das Verhalten der Wale in den betroffenen Gewässern. Die gigantischen Meeressäuger kommunizieren und orientieren sich per Schallwellen. Daher reagieren sie auch äußerst sensibel auf Lärmbelastung. So fanden Wissenschaftler und Walbeobachter heraus, dass sich die Tiere während der Konstruktionsphasen signifikant weniger in dieser Region aufhielten, obwohl hier ihre wichtigsten Nahrungsgründe liegen.

Pressemitteilung von WWF Deutschland.

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Wozu braucht Kanada die Robbenjagd?

22. April 2009 3 Kommentare

Pressemitteilung der Gesellschaft zum Schutz der Meeressäugetiere e.V.

Wozu braucht Kanada die Robbenjagd?

Weshalb sich das Land mit Begründungen schwer tut

Von Ulrich Schnapauff

Kanada ist die siebtgrößte Wirtschaftsnation der Welt. Das Land verfügt  auch immer noch über viel Natur, aber nicht minder bedeutend ist die Rolle des US-Nachbarn auf dem Gebiet der Hochtechnologie. Ein Beispiel dafür sehen wir täglich auf unseren Flughäfen: 70 Maschinen  in der Flotte der Lufthansa sind made in Canada. Hersteller: die kanadische Firma Bombardier.

Als Wirtschaftsfaktor ist die alljährliche Robbenjagd mit ihrem Umsatz von 15 bis 25 Mio kanadischen Dollar völlig unbedeutend. An Gesamt-Kanadas Bruttosozialprodukt macht der Anteil der Robbenjagd 0,0009 Prozent aus.

Weshalb dann setzt Kanada jedes Jahr seinen guten Ruf aufs Spiel und veranstaltet mit der Robbenjagd das weltweit größte Massaker an Meeressäugetieren? Sorgt dafür, dass wenige Wochen alte Tierbabys totgeschlagen, abgestochen und geschossen werden und Unmengen von Blut fließen und reinweißes Eis großflächig rot färben? Und damit in der ganzen Welt Abscheu erregt?

Wie kann ein Land so dumm sein?

Die kanadische Regierung wartet natürlich mit Argumenten auf. Sie sind aber nicht überzeugend und wechseln außerdem von Jahr zu Jahr.

Zuallererst, als nach längerer Pause im Jahr 1996 die Robbenjagd wieder aufgenommen wurde, hieß es aus der Landeshauptstadt Ottawa: Die Robben haben uns den Kabeljau weggefressen und 20.000 Fischer arbeitslos gemacht.

Diese Behauptung sollte die verfehlte Überfischungs-Politik des Landes verdecken. Der Kabeljau taucht auf dem Speisezettel der Robben tatsächlich nur ganz unten auf. Inzwischen arbeitet Ottawa auch nicht mehr mit diesem Argument.

Wenn die Robben schuld gewesen wären am Zusammenbrechen der Kabeljaubestände, müssten sonst auch jetzt, da der Kabeljau nicht mehr da ist, verhungerte Robben zu Tausenden an die Küsten geschwemmt werden. Das ist aber nicht der Fall.

Dann hieß es: Im Handel mit den Penissen der männlichen Robben tut sich auf asiatischen Märkten ein großes Wirtschaftspotential auf. Mit dieser Verlockung war aber sehr bald Schluss, denn der kanadischen Regierung wurde klar, dass der Handel mit Penissen einer Kulturnation nicht gut zu Gesicht steht.

Als nächstes hieß es: Die Bekleidungsindustrien der Welt rufen nach den Fellen der Meeressäuger. Das war ganz schön geflunkert, denn ein Mangel an Bekleidung war weltweit nicht sichtbar. Speziell entwickelte Stoffe wie „polar fleece“ haben Felle längst ersetzt. Die Regierung musste deshalb erst einmal jede Menge Kommissionen in alle Länder der Welt schicken, um für Pelze zu werben.

Das Geschäft kam niemals so recht in Gang. Bezeichnend, dass man selbst in Kanada lange nach einem Laden suchen muss, in dem man ein Robbenfell-Produkt kaufen kann.

Irgendwann hieß die Parole dann: Robben-Öl. Der Tran der Tiere enthalte die – auch von Lachs, Makrele und Hering bekannten – wertvollen Omega-3-Fettsäuren, die Menschen vor dem Herzinfarkt bewahren könne. Aber von dem bevorstehenden dicken Geschäft so richtig überzeugt schienen  die Kanadier nicht zu sein. Vielfach verschwieg man die Quelle des Öls, die Robben, und ließ es als „marine oil“ firmieren, also als Öl aus dem Meer.

Traurige Begebenheit am Rande: Mitten in der Kampagne für das gesunde Robbenöl brach ihr größter Propagandist, der neufundländische Fischereiminister und langjährige Konsument John Efford, gesundheitlich zusammen und bot nur noch ein Bild des Jammers.

Zur Zeit zaubern kanadische Regierungsvertreter ein neues Kaninchen aus dem Hut: Die Herzen der jungen Robben seien vorzüglich geeignet als Lieferanten neuer Herzklappen für Menschen. Auch mit den Speise- und Luftröhren der Tiere könnte man Menschen mit verkrebsten Röhren wieder zu einem lebenswerten Leben verhelfen.

Die Kanadier verweisen auf entsprechende Behauptungen eines griechischen Arztes. Eine Argumentation, hinter der ziemliche Verzweiflung stehen muss, denn die griechische Herzchirurgie spielt in der internationalen Liga dieses Fachs gar nicht mit. Deutsche Herzchirurgen erklären dazu: Es besteht überhaupt kein Mangel an Herzklappen, die vom Schwein gewonnen werden.

Also dürfte auch diese Kampagne bald ins Leere laufen.

Immer wieder präsentieren die kanadischen Medien Fischer von der Ostküste, die erklären, dass ihre Familien ohne Robbenjagd verhungern müssten. Es sind aber nur 4.400 Fischer, die sich an der Robbenjagd beteiligen. Alle anderen hungern? Von der neufundländischen Bevölkerung etwa  haben 99,5 Prozent mit der Robbenjagd gar nichts zu tun. Und hungern auch nicht.

Wenn man die mit der Robbenjagd verbundenen inakzeptablen Grausamkeiten beiseite lässt und nur nach dem Wirtschaftswert fragt, hat das brutale Metier jedem Robbenjäger am Ende ganze 773 kanadische Dollar gebracht. Das sind etwa  500 Euro.

Verschwiegen wird dabei auch noch, dass offene und verdeckte Subventionen fließen. Sie dürften sich für die letzten Jahre wahrscheinlich auf 20 Mio kanadische Dollar summieren.

Noch grotesker ist es, wenn offzielle Websites der Regierung davon sprechen, dass diese Robbenjagd für die Inuit besonders wichtig ist. Glatter Unsinn: An der Robbenjagd an der Ostküste ist kein einziger Ureinwohner beteiligt. Die leben viel weiter nördlich.

Das vielfach gepflegte Image von Neufundland als einer Küstenregion, die vom Meer und von Meeresprodukten lebt, ist auch falsch. Die Provinz trägt sich hauptsächlich durch Holzwirtschaft; Bergbau und Tourismus. Der Anteil der Fischindustrie am Bruttosozialprodukt beträgt ganze 3,9 Prozent. Der Anteil der Robbenjagd: 0,064 Prozent. Weiter stark im Kommen ist der Tourismus. Mit Bootstouren zur Beobachtung von Walen nimmt Neufundland mehr ein als mit der Robbenjagd.

Sehen dies die Kanadier nicht selbst? Sie sehen es. Aber hinter vorgehaltener Hand sagen uns Leute aus Ottawa, was das eigentliche Problem ist: Die kanadische Ostküste ist im Vergleich zur Westküste mit Vancouver als Zentrum unterentwickelt. Die Bewohner sind konservativ, beharren auf alten Traditionen und zeigen sich für Neues nicht aufgeschlossen. In den Wintern kommt der Fischfang zum Erliegen. Ganze Teile der Bevölkerung hängen untätig herum. Da eignet sich die Robbenjagd als Beschäftigungstherapie.

Hinzu kommt natürlich der Irrglaube nicht nur der kanadischen, sondern aller Fischer dieser Welt: Die Robben fressen uns die Fische weg. Deshalb müssen sie weg.

Irgendwann wird Kanada erkennen, dass die Robbenjagd wenig Sinn macht. Fragt sich nur: wann?

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Erneut Wale in Australien gestrandet

24. März 2009 Keine Kommentare

An der Westküste Australiens sind schon wieder Wale gestrandet. Helfer entdeckten am Montagmorgen eine Gruppe von ca. 80 Kleinen Schwertwalen und Großen Tümmlern an einem Strand 270 Kilomenter südlich von Perth. Obwohl Dutzende Freiwillige alles unternahmen, die Wale wieder ins Meer zu bugsieren, starben mindestens 67 Tiere.

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Mehr als 110 tote Schweinswale

13. März 2009 Keine Kommentare

Seit Dezember 2008 wurden an den Küsten der Niederlande mehr als 110 tote Schweinswale (Phocoena phocoena) angespült. Die Tiere waren zum Teil „furchtbar zerstückelt“, was auf einen Fischerei-Skandal hindeutet, teilte die Gesellschaft zur Rettung der Delphine mit. Noch nie wurden so viele tote und verstümmelte Schweinswale angespült, so die holländische Polizei, die von einem Rätsel spricht. Die Kadaver der Schweinswale werden zurzeit an der Universität Utrecht untersucht. Tierschützer nehmen an, dass sich die Schweinswale in den Netzen von Fischerbooten verfangen haben und ertrunken sind oder von Fischern getötet wurden.

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200 Wale vor Australien gestrandet (Update)

2. März 2009 Keine Kommentare

Gestern Nacht sind an einem Strand der Insel King Island zwischen dem australischen Festland und Tasmanien etwa 200 Wale (hauptsächlich Grindwale und einige Delfine) gestrandet. Erste eingetroffene Helfer berichten, dass nur noch 60 der gestrandeten Tiere leben. Tierschützer und Anwohner versuchen die Tiere feucht zu halten und bis zum Eintreffen der Flut vor der Austrocknung zu schützen.

Die Gründe für die Strandung sind noch unklar. Auch wenn die Zahl der gestrandeten Tiere ziemlich hoch ist, kommt es leider immer wieder vor, dass sich Wale in seichtes Gewässer verirren und stranden.


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Update: Der unermütliche Einsatz der Helfer wurde zumindest teilweise belohnt. Wie der Wildhüter Chris Arthur berichtet, konnten 54 der gestrandeten Wale und Delfine bei einsetzender Flut wieder ins offene Wasser gebracht werden. Alle Tiere wurden laut Behörden mit Peilsendern versehen, sodass ihr Standort eine Weile verfolgt werden kann.

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Wale nicht am Rückgang der Fischbeständen schuld

17. Februar 2009 Keine Kommentare

Eine neue Studie der Meeresbiologin Kristin Kaschner widerlegt eine alte Hypothese von Walfängern, nach der Wale in direkter Konkurrenz zur Fischerei stehen und Schuld am Rückgang von Fischbeständen sind. Aus diesem Grund fordern Walfangnationen wie Japan immer wieder die Dezimierung der Walbestände um die Fischfangmengen erhöhen zu können und versuchen auch kleiner Länder in Nordwestafrika und der Karibik dafür zu gewinnen.

In Ihrer Studie untersuchte Kristin Kaschner mit amerikanischen und kanadischen Kollegen die Gewässer vor Nordafrika und der Karibik und entwickelten anhand der Daten Modelle des Ökosystems dieser Meeresgebiete. Mit den Modellen simulierten sie, was passieren würde, wenn die Walbestände in diesen Ökosystemen verringert würden. Es zeigte sich, dass selbst eine komplette Ausrottung aller Großwale in den untersuchten Gebieten einen sehr geringen Anstieg der Nutzfischbestände bringen würde. Im Gegenzug konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass schon kleine Veränderungen im Fischereimanagement einen deutlichen Anstieg der Fischbestände zur Folge hätten.

Walfang keine Lösung

Die Wissenschaftler folgern aus ihrer Arbeit, dass Walfang keine Lösung für die massiven Fischereiprobleme – besonders für Entwicklungsländer – ist. Die Hauptprobleme liegen bei der Faktoren wie lokalem Missmanagement, der Ausbeutung tropischer mariner Ressourcen durch große Industrienationen sowie den Auswirkungen des Klimawandels. Diese Probleme müssen in einem globalen Kontext betrachtet werden und geeignetere Wege als Walfang aus der Fischereikrise gesucht werden.

Quelle: scinexx

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45 Pottwale vor Tasmanien gestrandet

23. Januar 2009 Keine Kommentare

Vor der australischen Insel Perkins, nordwestlich von Tasmanien, sind 45 Pottwale gestrandet. Tierschützer kämpfen momentan darum, 7 noch lebende Tiere vor dem Austrocknen zu bewahren. Die Helfer hoffen, dass sie die Wale bei der nächsten Flut wieder in offene Meer bringen können. Erschwert wird dies durch viele Sandbänke in diesem Gebiet.

Die Gründe für die Strandung sind noch unklar. Liz Wren vom Tasmania Parks and Wildlife Service vermutet, dass die Pottwale bei rauer See möglicherweise die Orientierung in der schmalen Seestrasse zwischen dem australischen Festland und der Insel Perkins verloren haben.

Leider handelt es sich bei der Strandung um keinen Einzelfall. In den vergangenen zwei Monaten sind im Nordwesten von Tasmanien 250 Wale gestrandet. Trotz meist schnell eingeleiteter Rettungsaktionen verenden die meisten Tiere dabei, da sie unter ihrem eigenen Gewicht erdrückt werden.

Ein Video dazu gibt es bei SPON.

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