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Archiv für die Kategorie ‘Walschutz’

45 Pottwale vor Tasmanien gestrandet

23. Januar 2009 Keine Kommentare

Vor der australischen Insel Perkins, nordwestlich von Tasmanien, sind 45 Pottwale gestrandet. Tierschützer kämpfen momentan darum, 7 noch lebende Tiere vor dem Austrocknen zu bewahren. Die Helfer hoffen, dass sie die Wale bei der nächsten Flut wieder in offene Meer bringen können. Erschwert wird dies durch viele Sandbänke in diesem Gebiet.

Die Gründe für die Strandung sind noch unklar. Liz Wren vom Tasmania Parks and Wildlife Service vermutet, dass die Pottwale bei rauer See möglicherweise die Orientierung in der schmalen Seestrasse zwischen dem australischen Festland und der Insel Perkins verloren haben.

Leider handelt es sich bei der Strandung um keinen Einzelfall. In den vergangenen zwei Monaten sind im Nordwesten von Tasmanien 250 Wale gestrandet. Trotz meist schnell eingeleiteter Rettungsaktionen verenden die meisten Tiere dabei, da sie unter ihrem eigenen Gewicht erdrückt werden.

Ein Video dazu gibt es bei SPON.

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Greenpeace fordert Schutzgebiet für Blauwale

31. Mai 2008 Keine Kommentare

Umweltschützer gehen in 29 Städten auf die Straße

Hamburg (ots) – Für die Einrichtung eines Walschutzgebietes im Südatlantik und den Stopp des Walfangs im Südpolarmeer gehen heute bundesweit 29 ehrenamtliche Greenpeace-Gruppen auf die Straße. Die Umweltschützer infomieren über die Gefährdung und den Schutz der Meeresriesen. Erwachsene können sich mit ihrer Unterschrift für den Schutz der Wale einsetzen und den dänischen Umweltminister zur Einrichtung eines Walschutzgebietes im südlichen Atlantik auffordern. Dort treffen sich vom Aussterben bedrohte Blauwale und Finnwale zur Paarung. Trotz des seit 20 Jahren geltenden Fangverbotes haben sich viele Bestände noch nicht erholt. In Santiago de Chile debattiert die Internationale Walfangkommission (IWC) derzeit über künftige Fangquoten und einen besseren Schutz der Tiere.

„Wale brauchen Schutzgebiete“, sagt Thilo Maack, Meeresexperte von Greenpeace. „Die dänische Regierung blockiert jedoch seit Jahren die Einrichtung eines Schutzgebietes im Südatlantik und schiebt dafür ein Bevölkerungsinteresse vor. Damit isoliert sich Dänemark innerhalb der EU als Walfang-Befürworter. Europa muss für den Schutz der Wale mit einer Stimme sprechen.“

Bis 2001 zählte Dänemark zu den Walfang-Gegnern. Mit dem damaligen Regierungswechsel jedoch änderte sich die dänische Position in der IWC. Das Land wechselte ins Lager der Walfang-Befürworter. Dies zeigte sich auch im dänischen Abstimmungsverhalten zur Ausweisung des südatlantischen Walschutzgebietes: Bei allen sechs Abstimmungen der vergangenen Jahre stimmte die dänische Delegation gegen die Ausweisung. Auf Antrag Brasiliens wird das Schutzgebiet in diesem Jahr nun erneut vorgeschlagen.

Auch an anderer Stelle setzt sich Greenpeace für den Walschutz ein. Naturgetreue Modelle eines 26 Meter langen Blauwals, eines Orcas, einer Buckelwalmutter mit Kalb und anderen „Riesen der Meere“ präsentiert die Umweltschutzorganisation gemeinsam mit dem Deutschen Meeresmuseum ab 12. Juli im neuen OZEANEUM in Stralsund. Diese weltweit einmalige Ausstellung soll die Besucher faszinieren und vom notwendigen Schutz der Meeresgiganten überzeugen.

Greenpeace kämpft seit 1972 für den Schutz der Wale und gegen den kommerziellen Walfang. Auch in diesem Jahr wurden erneut hunderte Großwale im antarktischen Schutzgebiet sinnlos abgeschlachtet. Die japanische Regierung rechtfertigt ihre Jagd mit wissenschaftlichen Zwecken. Sie ignoriert jedoch das Fangmoratorium der IWC von 1982 und missachtet das antarktische Walschutzgebiet. Dabei kann sie sich der Unterstützung Dänemarks sicher sein.

Achtung Redaktionen: Rückfragen bitte an Thilo Maack mobil unter 0171 – 8780 841 oder Pressesprecherin Cornelia Deppe-Bughardt mobil unter 0151 – 145 330 87. Fotomaterial erhalten Sie unter 0151 – 145 330 87. Mehr Infos unter: www.greenpeace.de und im aktuellen Weblog unter blogs.greenpeace.de/riesendermeere

Island gefährdet Tourismus durch Waljagd

20. Mai 2008 Keine Kommentare

München, 20. Mai 2008: Islands Fischereiminister, Einar K. Gudfinnsson, erteilte gestern die Erlaubnis zum Abschlachten von 40 Nördlichen Zwergwalen für kommerzielle Zwecke. Die isländische Walfanglobby gab daraufhin bekannt, sofort mit der Jagd zu beginnen. Diese Entscheidung steht im deutlichen Widerspruch zu der letztjährigen Ankündigung Gudfinnssons, aus wirtschaftlichen Gründen keine weiteren Genehmigungen für kommerzielle Fangquoten zu erteilen.

Der Entscheidung waren heftige Diskussionen innerhalb Islands zwischen Befürwortern der „old“ und „new“ Economy vorausgegangen. Während die alteingesessenen Walfangbefürworter die Meeressäuger als Bedrohung der kommerziellen Fischbestände sehen, treten Tourismusvertreter vehement für einen umfassenden Walschutz ein, da die Walbeobachtung längst zu einer zentralen Stütze des isländischen Tourismus geworden ist. Unerwartet kam dann auch die klare Distanzierung von dem Beschluss durch Islands Außenministerin Ingibjorg Solrun Gisladottir, die gegenüber der Presse davor warnte, langfristige Interessen einem kurzfristigen Profitstreben zu opfern.

“Die isländische Regierung riskiert durch die Fortsetzung des sinnlosen und subventionierten kommerziellen Walfangs andere Wirtschaftszweige. Denn schon neun Touristen, die nach Island zum Whale Watching reisen, erbringen den Verkaufserlös eines getöteten Zwergwales“, sagt Nicolas Entrup, Sprecher der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS in Deutschland.

Während die WDCS die Kritik der isländischen Außenministerin als ein erstes starkes Signal für Veränderungen innerhalb des Landes wertet, fordert Entrup aber auch eine Reaktion der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union: „Wie ernst es die EU mit dem Walschutz meint, wird sich jetzt auch in Island und auf der in einem Monat stattfindenden Walfangkonferenz (IWC) zeigen“, sagte Entrup in München. Die IWC findet von 23. bis 37. Juni 2008 in Santiago, Chile, statt.

Zwischen 2003 und 2007 wurden in Island insgesamt 200 Zwergwale unter dem Deckmantel der „wissenschaftlichen Forschung“ getötet. 2006 tötete Island trotz bestehendem kommerziellen Walfangverbotes sieben Zwerg- und sieben stark gefährdete Finnwale.

Dies ist eine Pressemitteilung der Whale and Dolphin Conservation Society.

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Trotz mangelnder Nachfrage beginnt in Norwegen die Jagd auf Wale

2. Mai 2008 1 Kommentar

München, 2. Mai 2008: Die kommerzielle Walfangsaison hat in Norwegen begonnen, der erste Wal wurde erlegt. Trotz sinkender Nachfrage für Walfleisch dürfen bis zu 1052 Nördliche Zwergwale getötet werden. Diese von der norwegischen Regierung selbst auferlegte Fangquote hat sich in den vergangenen vier Jahren nahezu verdoppelt und steht im Widerspruch zu dem international gültigen kommerziellen Walfangverbot. Erreicht wurde diese Fangquote in den vergangenen Jahren jedoch nicht. In den Fangsaisonen 2006 und 2007 lag die tatsächliche angelandete Zahl harpunierter Zwergwale jeweils bei weniger als 600 Tieren. Im Jahr 2006 wurde die Jagd sogar für drei Wochen ausgesetzt, weil die Walfänger ihre Ware von den bereits erlegten Tieren nicht absetzen konnten.

„Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sind angehalten, sich dem Problem der Waljagd in europäischen Gewässern zu stellen und eine entsprechende klare Position gegenüber Norwegen und Island einzunehmen. Dazu gehören auch Verhandlungen mit der dänischen Regierung, die seit Jahren die Bemühungen der Walfangländer zur Legalisierung des kommerziellen Walfangs unterstützt und somit gegen die Zielsetzung gültiger Rechtsbestimmungen der Europäischen Union agiert“ sagt Entrup, Sprecher der internationalen Wal- und Delfinschutzorganisation WDCS in Deutschland.

Norwegens fortwährender kommerzieller Walfang kostet die Regierung hunderttausende Euro an Subventionen. Diese beinhalten die Befreiung von der Treibstoffsteuer sowie die Entsorgung, Lagerung und Verarbeitung des Walfetts für das es im eigenen Land keinen Markt gibt. Auch finanzierte die norwegische Regierung die Errichtung der neuen Walverwertungsanlage Lofothval. Entsprechend intensiv sind die Bestrebungen der Walfangstaaten, das internationale Handelsverbot für Walprodukte aufzuheben. Dieser Versuch schlug jedoch bei der Artenschutzkonferenz (CITES) im Sommer 2007 mächtig fehl.

„Die Walfangländer haben vieles gemeinsam: sie halten sich nicht an internationale Beschlüsse, die Nachfrage an Walfleisch ist rückläufig und die jeweiligen Regierungen stellen weiterhin Steuergelder in Millionenhöhe bereit, um die sinnlosen Waltötungen fortzusetzen“ kommentiert Entrup von der WDCS. „Richtet sich das Augenmerk der Öffentlichkeit aber meist auf Japan, ist die kommerzielle Waljagd in Europa von der selben Ignoranz gegenüber internationalen Konventionen und Artenschutzbemühungen geprägt“ kritisiert Entrup.

Das ist eine Pressemitteilung der WDCS Deutschland.

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Wale und Delfine im Mittelmeer stark bedroht

29. April 2008 Keine Kommentare

Naturschutzorganisationen bilden eine Allianz zum Schutz der Meeressäuger in der Mittelmeerregion.

Viele Küstenbewohner und Touristen wissen nicht, dass rund 15 verschiedene Arten von Walen und Delfinen im Mittelmeer auftauchen, acht davon regelmässig. Zunehmende menschliche Aktivitäten gefährden diese Tiere immer stärker. Das Überleben von vier Arten ist auf Messers Schneide. Bereits akut vom Aussterben bedroht ist die Population der Orcas in der Straße von Gibraltar.

Besorgniserregend ist auch die Situation für den Gewöhnlichen Delfin. Noch vor kurzem war er von Gibraltar bis zum Bosporus der meistverbreitete Meeressäuger. Heute wird er nur noch selten gesichtet. Dafür trifft man ihn auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten an. Aus der Adria ist der Gewöhnliche Delfin aufgrund menschlicher Einflüsse bereits verschwunden, nun droht ihm dieses Schicksal auch im Ionischen Meer. „Das Mittelmeer ist ein klassischer Fall von Misswirtschaft im Bereich der Fischerei. Beifang und Überfischung gefährden die Meerestiere an der Spitze der Nahrungskette, darunter auch die Wale und Delfine“, erklärt Sigrid Lüber von OceanCare.

„Sofortiges Handeln ist notwendig. Doch die Regierungen haben bisher darin versagt, wirkungsvolle Schutzmassnahmen umzusetzen und damit Walen und Delfinen in der Region eine Zukunft zu sichern“, sagt Nicolas Entrup von der WDCS.

Als Antwort auf die politische Untätigkeit haben sich Forschungsinstitute und Schutzorganisationen nun in der Cetacean Alliance zusammengeschlossen. Ziel des einflussreichen Netzwerks ist der Erhalt der Artenvielfalt im Mittelmeer sowie die Reduktion negativer menschlicher Einflüsse auf die Meeressäuger.

Die Cetacean Alliance unterhält mit www.cetaceanalliance.org eine Webseite, die Informationen zur aktuellen Situation der Meeressäuger sowie zu diversen Forschungs- und Schutzprojekten zugänglich macht. Mit Forschungsdaten, Videos, Lehrmittel und Umwelttipps sollen bei Regierungsmitgliedern sowie einer breiten Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Probleme geschärft und Handlungsimpulse ausgelöst werden.

Das ist eine Pressemitteilung der WDCS Deutschland. Für weitere Informationen:

Sigrid Lüber, OceanCare: Telefon +41 79 475 26 87, slueber@oceancare.org
Nicolas Entrup, WDCS Deutschland: Telefon +49 171 1423 117, nicolas.entrup@wdcs.org
Giovanni Bearzi, Tethys Research Institute: giovanni.bearzi@gmail.com

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Delfin Moko rettet Zwergpottwale

14. März 2008 Keine Kommentare

In Neuseeland hat das Delfinweibchen „Moko“ zwei Zwergpottwale – eine Mutter mit ihrem Kalb – gerettet, nachdem diese in Mahia Beach, rund 500 Kilometer nordöstlich von Wellington/Neuseeland, gestrandet waren. Tierschützer hatten vergeblich versucht die beiden Wale wieder ins offene Wasser zu bringen. Die Tiere waren aufgrund der Strapazen sehr geschwächt und strandeten immer wieder auf einer Sandbank. Malcolm Smith, ein Mitarbeiter der Umweltbehörde, sagte „Wir hatten schon befürchtet, die Tiere einschläfern zu müssen, um ihnen einen qualvollen Tod zu ersparen“.

Womit die Tierschützer jedoch nicht gerechnet hatten, war das Delfinweibchen „Moko“, welches seit ca. einem Jahr immer wieder in der Buch auftaucht und die Nähe zum Menschen sucht. „Moko“ hatte offenbar die „Hilferufe“ der beiden Wale gehört und näherte sich ihnen. Nach Angaben von Augenzeugen kommunizierten die Wale offenbar miteinander. „Moko“ führte die beiden Wale dann 200 Meter parallel vom Strand zu einem Kanal, der ins offene Meer führte.

Da die beiden Zwergpottwale danach nicht mehr gesichtet wurden, kann man von einer erfolgreichen Rettungsaktion ausgehen. „Moko“ kam danach übrigens gleich wieder zurück und suchte die Nähe von Menschen.

Hoffnung für die Amazonas-Delfine?

13. März 2008 Keine Kommentare

Umfassende Flussdelfin-Zählung belegt Verbreitung in allen geeigneten Flüssen

Frankfurt: Nach sieben aufwändigen Forschungsexpeditionen stehen die Ergebnisse der bislang weltweit größten Flussdelfin-Zählung fest: Insgesamt registrierten vom WWF finanzierte Forschungsteams in Südamerika über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren 3.188 Exemplare der gefährdeten rosa und grauen Amazonas-Flussdelfine. WWF-Experte Petr Obrdlik: „Wir sind sehr erleichtert, dass wir trotz Wasserverschmutzung, Jagd und dem Bau riesiger Wasserstraßen und Dämme noch in allen geeigneten Verbreitungsgebieten beachtliche Populationen gefunden haben.“ Alles in allem schätzt man den Bestand der Amazonas-Flussdelfine auf mehrere zehntausend Tiere.

Amazonas-Flussdelfine sind in nahezu allen Gewässern zuhause, die mit den beiden großen Strömen Amazonas und Orinoko in Verbindung stehen. Man findet sie nicht nur in Flüssen und Seen, sondern bei Hochwasser sogar in überschwemmten Waldflächen und Lagunen. Die Delfine sind mittlerweile vielfältigen Bedrohungen ausgesetzt: Von Fischern werden sie gejagt oder unbeabsichtigt als Beifang getötet. Hinzu kommt die steigende Umweltverschmutzung im ganzen Amazonasbecken: Aus maroden Leitungen versickert das Öl, aus der industrialisierten Landwirtschaft fließen Pestizide, der Goldrausch spült hochgiftiges Quecksilber in die Gewässer. In der Folge verändern sich die Ökosysteme der Flüsse und damit die Lebensbedingungen der sensiblen Delfine. Eine besondere Gefahr sieht WWF-Experte Petr Obrdlik in riesigen Infrastrukturprojekten, die zum Teil bereits begonnen wurden beziehungsweise geplant werden. Der Bau von Wasserstraßen und Dämmen zerschneide die „guten Stuben“ der Flussdelfine und mache ein Überleben einzelner Populationen nahezu unmöglich.

Da Petr Obrdlik selbst an ähnlichen Delfin-Zählungen am Mekong teilgenommen hat, kann er die Lage der weltweit fünf verschiedenen Arten sehr gut beurteilen: „Wenn wir verhindern wollen, dass sich die Situation der Amazonas-Delfine so zuspitzt wie bei den asiatischen Flussdelfinen, müssen wir die fortschreitende Umweltzerstörung in Amazonien umgehend beenden. Dank der aktuellen Zählung haben wir nun die erforderlichen Basisdaten, um konkret für die einzelnen Delfin-Vorkommen aktiv zu werden.“ Als Delfin-Experte ist er äußerst besorgt, denn: Die Anzahl der asiatischen Flussdelfine wie beispielsweise der Irawadi-Delfine sei bis dato so stark geschrumpft, dass bereits jeder einzelne Todesfall den Erhalt der gesamten Art bedroht.

Als Flussdelfine werden alle Zahnwale bezeichnet, die im Süßwasser vorkommen. In Südamerika leben neben dem rosa Amazonasdelfin (auch: Inia) und dem grauen Amazonasdelfin (auch: Sotalia) weitere Flussdelfine im Rio La Plata. Die asiatischen Arten sind in den Flüssen Indus, Ganges, Irawadi, Mekong, Jangste und Mahakam zuhause.

Den 21seitigen Report „First evaluation of abundance of the three river dolphin species (Inia geoffrensis, I. boliviensis, and Sotalia fluviatilis) in the Orinoco and Amazon River Basins, South America“ können Sie beim WWF herunterladen (PDF: 1,1 MB)

Dies ist eine Pressemitteilung des WWF.

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Grindwale in Neuseeland gestrandet

23. Januar 2008 Keine Kommentare

An Strand von Farewell Spit auf der neuseeländischen Südinsel sind mehrere Grindwale gestandet. 12 Tiere, darunter auch mehrere Jungtiere, sind schon verendet. 15 weitere Tiere konnten nach Medienberichten von Helfern wieder ins tiefere Wasser der Golden Bay gebracht werden. Da sich die Tiere weiterhin gefährlich nahe am Stand aufhalten und die Flut bald einsetzt, sind sie allerdings noch nicht außer Gefahr und werden deshalb von der Umweltbehörde per Flugzeug beobachtet.

An ähnlicher Stelle stranden immer wieder Grindwale. So gab es vor zwei Jahre erst eine Massenstrandung mit 178 Tiere und 1993 konnten ca. 100 Wale nach einer Strandung wieder gerettet werden.

Die Gründe für solche Massenstrandungen sind noch weitgehend ungeklärt und vermutlich auch von Fall zu Fall verschieden. An Stellen wie hier in Farewell Spit, wo häufig Strandungen beobachtet werden, scheinen geografische Bedingungen dies zu begünstigen. Auch sind vermutlich Erkrankungen, bei denen das Leittier die Orientierung verlieren kann, mit daran beteiligt. Aufgrund mehrerer beobachteter Fälle ist relativ sicher, dass niederfrequente Sonargeräte des Militärs zum Aufspüren von U-Booten zu Schäden am Innenohr von Walen und zu Orientierungslosigkeit führen kann.

Update: Nach Angaben von Helfern vor Ort sollen bisher mindestens 15 Grindwale gestrandet sein. Außerdem hält sich eine weitere Gruppe mit ca. 30 Tieren in dem Gebiet und es besteht die Gefahr, dass diese Tiere auch stranden. Zusätzlich behindert stürmisches Wetter die Arbeiten der Helfer bei den Versuchen, die Tiere wieder ins tiefere Wasser zu bringen.


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Costa Rica erklärt seine Gewässer zum Schutzgebiet für Wale

19. Januar 2008 Keine Kommentare

Karte von Costa RicaDie Regierung von Costa Rica hat ein Dekret veröffentlich, in dem sämtliche territorialen Gewässer im Pazifik und in der Karibik zu Schutzgebieten für Wale erklärt werden. Einige Gebiete, wie bspw. das von der Halbinsel Osa gebildete Fjord Golfo Dulce, werden regelmäßig von verschiedenen Wal- und Delfinarten aufgesucht. Die Initiative soll den internationalen Kampf zum Schutz der Meeresressourcen unterstützen, hieß es von der Regierung.

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Walschützer wieder freigelassen

18. Januar 2008 Keine Kommentare

Die beiden seit Dienstag an Board eines japanischen Walfangschiffes festgehaltenen Tierschützer der „Sea Shepherd Conservation Society“ wurden am späten Donnerstagabend einem australischem Zollschiff „Ocean Viking“ übergeben. Durch die Vermittlung und den Druck der australische Regierung scheint der Konflikt nun vorerst ausgestanden.

Dir zwei Aktivisten der Tierschutzorganisation „Sea Shepherd“ um Paul Watson waren am Dienstag an Bord des japanischen Walfangschiffes „Yushin Maru 2“ geklettert, um nach Angaben der Organisation eine Petition zur Einstellung des Walfangs zu übergeben. Die Besatzung des Walfangschiffes hatte sie anschließend auf dem Schiff festhalten und sie der Piraterie beschuldigt. 

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