Australien: Vor der Küste Melbournes gelang dem Team um Kate Charlton-Robb von der Monash University in Clayton der überraschende Nachweis einer neue Delfinart. Sie ähnelt stark dem Großen Tümmler (Tursiops truncatus), ist jedoch mit 2,57 Metern durchschnittlich 40 Zentimeter kleiner als dieser und hat auch einen kleineren Schädel. Die neue Art hat den wissenschaftlichen Namen Tursiops australis bekommen. Der Trivialname ist Burrunan-Delfin, da in verschiedenen Dialekten der Aborigines „Burrunan“ für Delfin steht.
Vom Burrunan-Delfin sind nur nur in zwei kleinen Populationen in der Nähe von Melbourne bekannt. So gibt es ca. 100 Tiere in der Bucht Port Phillip und 50 weitere in den Gippsland-Seen (ein Netzwerk von Seen und Lagunen).
Weiterführende Links:
Meeressaurier brachten einzelne Riesenbabys zur Welt
Erster Beleg dafür, dass Plesiosaurier keine Eier legten: mehr auf derstandard.at und wissenschaft-online.de
Große Schwertwale (Orcinus orca) zeigen normalerweise ein breites Beutespektrum, einzelne Gruppen spezialisieren sich aber auf bestimmte Quellen, wie zum Beispiel Robben. Nicht jede Robbe jedoch ist gleich genehm: Für drei in der Antarktis beobachtete Orcagemeinschaften steht die Weddellrobbe ganz oben auf der Feinschmeckerskala.
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Orcas vermeiden es, von ihrer Beute gehört zu werden, indem sie in einen „Tarnmodus“ umschalten.
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In Bremerhaven horchen Forscher per Satelliten-Übertragung weit in den Südpolar-Ozean hinein. Dabei entdecken sie täglich Neues.
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Mehr zum Pottwal.
Nach Angaben von Artenschützern sinkt die Zahl der Schweinswale in der Ostsee stetig. So gibt es in der Inneren Ostsee (östlich von Rügen) schätzungsweise nur noch 250 erwachsene Tiere.
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Biologen des Vancouver-Aquariums in Kanada haben über 4 Jahre transiente Orcas beobachtet und dabei interessante Erkenntnisse über deren Jagdverhalten auf Grauwal Jungtiere gewonnen.
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Irland: Am Samstag den 6. November 2010 sind an der Nordwestküste Irlands in der Nähe der Ortschaft Burtonport im County Donegal 33 Grindwale gestrandet und verendet. Dabei handelt es sich um eines der größte Massensterben vor Irlands Küsten.
Die Wale wurde Ende Oktober schon bei den schottischen Inseln der Äußeren Hebriden gesichtet. Dr. Simon Berrow von der Tierschutzorganisation „Irish Whale and Dolphin Group“ vermutet, dass die britischen Marine diese Walstrandung mit verursacht haben könnte, da sie in dieser Region eine Manöver abhielt.
Die britische Marine weist den Vorwurf jedoch zurück. Das Schiff sei über 50 Seemeilen entfernt gewesen und das Sonarsystem würde nicht so weit reichen. Wissenschaftler sind nun auf dem Weg, um die Walkadaver zu untersuchen und nach Krankheiten oder Verletzungen zu suchen.
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An Brasiliens Küste sind in diesem Jahr ungewöhnlich viele tote
Buckelwale gefunden worden. Seit Jahresanfang starben nach Angaben von Wissenschaftlern mindestens 75 Meeressäuger. Die Ursache für diese Zunahme ist noch unklar.
Schon im Jahr 2007 gab es einen traurigen Rekord mit 41 toten Tieren. Die meisten Wale seien im Meer verendet und dann an die Küste geschwemmt worden, sagte Milton Marcondes vom Buckelwal-Institut.
Wissenschaftler untersuchen nun, ob sie Krankheiten zum Opfer gefallen sind oder die Erwärmung der Ozeane eine Rolle spielt, weil die Wale dadurch weniger Futter finden und möglicherweise an Unterernährung litten.
Buckelwal legt Rekordstrecke von fast 10.000 Kilometern zurück.
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Weitere Infos zu Buckelwalen finden Sie auf auf wale.info.